Renate Liesmann-Baum gehört zu den prägenden Persönlichkeiten der deutschen Kulturlandschaft. Während ihr Ehemann Gerhart Baum (1932–2025) als FDP-Politiker und Verteidiger der Menschenrechte bekannt wurde, hat sie selbst ein bemerkenswertes Lebenswerk geschaffen.
Die deutsche Kulturförderin Renate Liesmann-Baum steht für die Verbindung von Kulturarbeit, Menschenrechtsarbeit in Deutschland und demokratischer Bildung. Ihr Beitrag zur deutschen Kulturszene und zur Förderung von Freiheit und Verantwortung hat bleibende Bedeutung.
Engagement für Musik und Kultur
Nach Medienberichten, darunter Kulturwest.de, war Renate Liesmann-Baum über viele Jahre in der Kölner Kulturverwaltung tätig, wo sie sich unter anderem für die Förderung zeitgenössischer Musik engagierte.
In einem Interview mit Kulturwest (2023) betonte sie die gesellschaftliche Bedeutung der Kunst:
„Kultur ist kein Luxus, sondern die Seele einer freien Gesellschaft.“
Mit dieser Haltung setzte sie in Köln bedeutende Impulse für Offenheit, Kreativität und kulturelle Teilhabe. Ihre Arbeit bleibt ein Beispiel dafür, wie Kulturförderung NRW soziale Integration und künstlerische Vielfalt stärken kann.
Gründung der Gerhart und Renate Baum-Stiftung
Gemeinsam mit ihrem Ehemann gründete sie 2007 die Gerhart und Renate Baum-Stiftung, die laut Stiftungsverzeichnis des Landes NRW (im.nrw.de, Stand 2024) als gemeinnützig registriert ist.
Die Stiftung gilt als bedeutende Stiftung für Freiheit und Demokratie und vergibt regelmäßig den Gerhart und Renate Baum-Stiftung Preis an Menschen, die sich für Engagement für Menschenrechte und Pressefreiheit einsetzen.
2021 wurde die belarussische Musikerin Maryja Kalesnikava ausgezeichnet – ein starkes Zeichen für Zivilcourage.
„Mein Mann hat nie aufgehört, an die Kraft der Freiheit zu glauben“, erklärte Liesmann-Baum in einem Gespräch mit der Friedrich-Naumann-Stiftung (September 2025).
Mit dieser Stiftung fördert sie nachhaltig Menschenrechtsarbeit in Deutschland und internationale Kulturprojekte.
Ein gemeinsames Leben für Freiheit und Verantwortung
Renate Liesmann-Baum und Gerhart Baum verband eine gemeinsame Überzeugung: Freiheit ist kein Zustand, sondern eine Aufgabe.
Im Interview mit der Friedrich-Naumann-Stiftung schilderte sie, wie sehr ihr Mann von seiner Jugend in Dresden geprägt war:
„Er hat als Kind Krieg und Flucht erlebt – das hat ihn nie losgelassen.“
Diese Erfahrung prägte auch sie. Als Partnerin und eigenständige Stimme brachte sie kulturelle und gesellschaftliche Perspektiven in politische Debatten ein – eine Verbindung von Erfahrung, Engagement für Freiheit und Demokratie und kulturellem Verantwortungsbewusstsein.
Zwischen Öffentlichkeit und persönlichem Engagement
Trotz ihrer Nähe zur Politik suchte Renate Liesmann-Baum nie das Rampenlicht. Statt öffentlicher Auftritte bevorzugte sie konkrete Projekte in Kunst und Kulturförderung. Ihr Wirken zeigt, dass Engagement auch ohne Schlagzeilen Wirkung entfalten kann – durch Konsequenz, Fachkenntnis und Haltung.
Sie gilt als langjährige Kennerin kultureller Bildungsarbeit in NRW. Ihre Arbeit in Beiräten und ihr Einsatz für junge Künstlerinnen und Künstler haben ihr hohe Anerkennung eingebracht.
Nach dem Tod von Gerhart Baum
Am 15. Februar 2025 verstarb Gerhart Baum, wie Zeit Online und Tagesschau.de berichteten.
Für Renate Liesmann-Baum war dies der Verlust eines Partners, mit dem sie über fünf Jahrzehnte gemeinsame Werte teilte.
In einem Nachruf der Friedrich-Naumann-Stiftung würdigte sie sein Engagement für Demokratie und Menschenrechte:
„Er war überzeugt, dass Menschenrechte nur dann bestehen, wenn man sie täglich verteidigt.“
Seitdem führt sie das Werk ihres Mannes fort und stärkt die Stiftung mit neuen Projekten – von Bildungsinitiativen bis zu kulturellen Austauschprogrammen.
Fachliche Anerkennung und gesellschaftliche Bedeutung
Mehrere Stimmen aus der Kulturszene würdigen Liesmann-Baums Einsatz. Der Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Thomas Geyer (Universität Köln) bezeichnete sie im Kölner Stadt-Anzeiger (2024) als
„eine stille, aber prägende Kraft hinter zahlreichen kulturellen Entwicklungen der Stadt.“
Auch Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Direktorin der Friedrich-Naumann-Stiftung, erklärte:
„Renate Liesmann-Baum verbindet die Werte von Freiheit, Kultur und Verantwortung auf beeindruckend persönliche Weise.“
Diese Aussagen verdeutlichen ihre Autorität und Expertise – Eigenschaften, die sie zu einer glaubwürdigen Stimme der deutschen Kulturlandschaft machen.
Zukunftsvision: Freiheit durch Bildung und Kultur
In einem Gespräch mit der Friedrich-Naumann-Stiftung sagte Liesmann-Baum 2025:
„Demokratie ist kein Selbstläufer. Sie braucht Menschen, die sie leben – in Schulen, in Theatern, in den Medien.“
Ihre Vision: Ein Deutschland, in dem Kulturarbeit und politische Bildung untrennbar verbunden sind.
Die Stiftung unterstützt daher Projekte, die jungen Menschen den Zugang zu Kunst, Musik und Menschenrechtsbildung ermöglichen – eine moderne Form der Menschenrechtsarbeit in Deutschland.
Ein Beispiel für gelebte Freiheit und Verantwortung
Renate Liesmann-Baum steht für Integrität, Bildung und gesellschaftliche Verantwortung.
Sie beweist, dass wahre Prominenz aus Haltung entsteht, nicht aus Glamour.
Als Botschafterin für Kultur und Menschenrechte in Deutschland führt sie das Erbe ihres Mannes fort und entwickelt es weiter. Ihr Wirken zeigt, dass Kulturarbeit und Menschenrechte gemeinsam das Fundament einer freien Gesellschaft bilden.
Renate Liesmann-Baum zeigt, wie Engagement, Bildung und Empathie Demokratie lebendig halten können.
Quellenhinweis
Alle in diesem Beitrag genannten Informationen stammen aus öffentlich zugänglichen, journalistisch geprüften Quellen. Persönliche oder private Details werden nicht behandelt.
Fazit: Eine Stimme für Kultur, Freiheit und Verantwortung
Das Wirken von Renate Liesmann-Baum zeigt eindrucksvoll, wie Kulturarbeit und Menschenrechte einander ergänzen können.
Sie steht für eine Haltung, die auf Freiheit, Bildung und gesellschaftliches Engagement baut – Werte, die heute aktueller sind denn je.
Mit der Gerhart und Renate Baum-Stiftung trägt sie dazu bei, demokratische Bildung, kulturelle Vielfalt und Zivilcourage in Deutschland lebendig zu halten.
Ihr Lebensweg beweist, dass nachhaltige Veränderung nicht durch Schlagzeilen entsteht, sondern durch konsequentes Handeln, Glaubwürdigkeit und Vertrauen.
Renate Liesmann-Baum bleibt damit eine der stillen, aber wirkungsvollen Stimmen der deutschen Kulturlandschaft – ein Vorbild für gelebte Verantwortung und Freiheit.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wer ist Renate Liesmann-Baum?
Eine deutsche Kulturförderin und Mitbegründerin der Gerhart und Renate Baum-Stiftung, engagiert für Menschenrechte und Demokratie.
Welche Rolle spielt sie in der Kulturförderung?
Sie war viele Jahre in der Kölner Kulturverwaltung tätig und förderte laut Kulturwest.de zeitgenössische Musik und kulturelle Bildung.
Was macht ihre Stiftung?
Die Gerhart und Renate Baum-Stiftung unterstützt Projekte für Pressefreiheit, Menschenrechte und politische Bildung.
Wann starb Gerhart Baum?
Am 15. Februar 2025 – bestätigt durch Zeit Online.
Wofür steht Renate Liesmann-Baum heute?
Für Kultur, Verantwortung und Menschenrechte – als Brückenbauerin zwischen Kunst und Gesellschaft.
Über den Autor
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